09. bis 11. Oktober 2020

Jugendversammlung der Deutschen Marinejugend in Forchheim

Für dieses Jahr hatte sich unsere MK bereit erklärt die beiden Sitzungen der Jugendabteilung des DMB in Forchheim auszurichten. Wegen der erfahrungsgemäß relativ geringen Anzahl von Teilnehmern, war dies bei den gegebenen Coronaregelungen auch problemlos in unserem Marineheim umsetzbar.

Einige mussten aber kurzfristig absagen, weil sie aus Hotspot-Gebie­ten gekommen wären und damit das bayerische Beher-bergungsverbot griff.

Im Bundesjugendausschuss sitzen die Landesjugendreferenten und beschließen im Wesentlichen über die Verwendung der Haushaltsmittel und Termine der Jugend. Die Ergebnisse und viele weitere Informationen werden in der Bundesjugend-versammlung (Samstag/Sonntag) an die anwesenden Jugendgruppenleiter der DMJ weitergegeben.

Die zur Verfügung stehenden Fördermittel wurden auf Grund des Ausfallens vieler sportlicher Aktivitäten durch Co­ro­na nicht abgerufen. Der BJA  einigte sich darauf, einen großen Teil dieser Mittel in Form einer zweiten Auszahlung der Grundförderung an alle Jugendgruppen des DMB auszuschütten. Dieser Beschluss kommt auch unserer Forchheimer Jugend mit MRV zugute.

Ein Teil des Restetats wird der Schonerbrigg Greif zufließen, um wenigstens einen kleinen Beitrag zu deren Erhalt zu leisten. (Auch aus unserer MK haben bereits Mitglieder an Törns dieses Segelschulschiffes teilgenommen)

Eine Terminierung z.B. des internationalen Jugendzeltlagers (auch hier haben bereits mehrfach unsere Jugendlichen teilgenommen) sind derzeit wegen Corona nicht möglich. Andere Termine, wie z.B. das Jugendlager der DMJ am Bodensee wurden festgelegt, obwohl deren Durchführung nicht gewiss ist.

Unterstützung in ihren segelsportlichen Aktivitäten gerade auch unter Corona­bedingungen erhalten die Jugendgruppen über den Deutschen Seglerverband (DSV), bei dem auch wir über den MRV Mitglied sind. Das Material ist über die Website des DSV einseh– und verwendbar.

Gut angenommen wird inzwischen der ausgesprochen informative Jugendworkshop, der jeweils im Januar in Laboe angeboten wird.

Auch bei der DMJ waren Neuwahlen angesetzt. Einstimmig wiedergewählt wurde Roman Iwer.

Am Samstagnachmittag war eine Erkundung der Schleusenleitzentrale in Neuses angesetzt. Werner Hauske vom Wasser-wirtschaftsamt informierte am aktuellen Geschehen die zentralen Aufgaben der Zentrale, die einen größeren Kanalabschnitt mit insgesamt sechs Schleusen überwacht. Dabei zeigte sich, wie komplex dieser gesamte Aufgabenbereich ist, der sich eben nicht nur auf eine reine verkehrsmäßige Überwachung beschränkt.

26. September 2020

Jahreshauptversammlungen der Abteilungen

Zur Nachhol-Jahreshauptversammlung war zwar mit dem satzungsmäßig vorgegebenen zeitlichen Vorlauf einge-laden worden, doch war der Termin für eine ganze Reihe von Mitgliedern zu kurzfristig. Urlaub und Krankheit trugen außerdem dazu bei, dass eine ganze Reihe von Absagen eintraf.

Was den Vorstand in regulären Zeiten geärgert hätte, sorgte in diesen Corona-Zeiten für eine große Erleichterung: Es musste nicht Plan B in Kraft treten, weil die maximal mögliche Personenzahl im Heim nicht überschritten wurde.

Nach einem gemeinsamen Essen - Sauerfleisch, Sülze und Matjes mit Brat­kartoffeln - begrüßte der 1. Vorstand  die anwesenden Mitglieder. In der Folge wurden die allgemein üblichen Tagesordnungspunkte einer Jahreshauptversammlung abgehandelt.

In einer powerpoint-Präsentation mit Texten und Bildern ließ 1. Vorstand Hans Gerhard Braun die Aktivitäten im Kalender-jahr 2019 Revue passieren. Als besondere Highlights hob er die Verleihung der Silbernen Verdienstnadel des DMB an Bernhard Dittrich für seine Verdienste um den Shantychor „Die Regnitzmöven“, das Gourmetgrillem mit Dirk, sowie natürlich die wieder überaus erfolgreichen Feste „Tag des Meeres“ und „Hafenfest“ hervor.

Absolutes Novum war die Teilnahme unserer MK am Projekt „Ministadt Forchheim“  an allen drei Veranstaltungstagen. Sowohl die Organisatoren als auch die Kinder waren von dem Angebot begeistert.

Als ausgesprochen erfreulich erwies sich die Mitgliederentwicklung in 2019. Trotz Austritten und Todesfällen  ist die Mitgliederzahl auf 75 angewachsen mit einem Durchschnittsalter von ca. 51 Jahren. Selbst bundesweit sind dies innerhalb des DMB hervorragende Werte.

Marinejugend und MRV arbeiten in unserer MK Hand in Hand. Jugendwart und MRV-Vorsitzender Peter Schulte berichtete über die Segelaktivitäten beider Abteilungen.

Hervorzuheben sind hier das Projekt „Segeln im Königsbad“, das zusammen mit dem Projektseminar „Nautik“ des Ehrenbürg-Gymnasiums durchgeführt wurde sowie die Ausbildung zum Jüngstenschein mit Abnahme der theoretischen und praktischen Prüfung.

Im Kalender 2019 war für die MK auch finanziell wieder ein ausgesprochen gutes Jahr, die finanzielle Situation damit ausgesprochen gut.

Für das Corona-Jahr 2020 prognostizierte der 1. Vorstand  eine deutliche Verschlechterung der Finanzen. Alle einträglichen Veranstaltungen der MK mussten abgesagt werden, ein großer Teil der Kosten bleibt davon unabhängig aber bestehen.

Erfreulich, insbesondere für die Jugendarbeit in der MK ist der Zufluss von Fördergeldern durch den DMB und die Arbeits-gemeinschaft der Jugend Forchheims (AGJF). Insgesamt flossen der MK in 2019 Fördermittel in Höhe von 1.971 Euro zu.

Der Shantychor hatte, so der Bericht des Shantychor-Beauftragten Franz-Josef Götz, in 2019 nur drei gro0e öffentliche Auftritte. Das waren der „Tag des Meers“, das Hafenfest“ und der Musikalische Abend „Das Meer singt eine Melodie“ im Jungen Theater. Ansonsten gab es neben den regelmäßigen Chorproben nur kleinere Auftritte bei Geburtstagen.

In 2020 sollten wieder mehr öffentliche Auftritte eingeplant werden und die Werbung für Sänger– und Musikernachwuchs betrieben werden. (Corona­bedingt konnte dieses Vorhaben aber nicht realisiert werden).

Da Lieder unseres Shantychors auch über diverse Musikdienste erworben werden können, fand diesbezüglich erstmals eine Lizenzabrechnung statt. Die brachte zwar nicht sehr viel ein, zeigte aber, dass unser Chor weit über die europäischen Grenzen hinaus bis nach USA, China und Australien gefragt ist.

Abschließend informierte der 1. Vorstand die Anwesenden über aktuelle Entwicklungen im DMB, der DMJ und dem DSSV.

12. September 2020

Corona-Klönschnack an der Back

Die Lockerungen der Corona-Regelun­gen erlaubten der Gastronomie Gruppen bis zu 10 Personen an einem Tisch zu platzieren. Die Chance ergriffen wir und luden unsere Marinefamilie zu einem Fischgrillen ein (natürlich gab es auch Fleisch).

Möglich war dies aber nur im Außengelände. Drei Tischgruppen für je 10 Personen mit großem Abstand zueinander standen be­reit. Zu unserer Überraschung wurden auch alle Plätze benötigt. So viel Zuspruch hatten wir nicht erwartet.

Natürlich haben wir uns riesig gefreut über diesen Zuspruch und der zeigt auch, wie unsere Mitglieder danach lechzen, dieser Abschottung und Vereinsamung in Coronazeiten zu entfliehen.

Das Wetter hatte es gut mit uns gemeint. Es war ein lauer Spätsommerabend, den wir fast alle bis weit in die Nacht hinein bei Kerzenschein genossen.

Wann immer uns die Coronaauflagen dies zulassen, werden wir solche atmosphärischen Veranstaltungen für unsere Marinefamilie planen, gestalten und durchführen. Im Winterhalbjahr geht dies aber in unserem Marineheim nur mit einer begrenzten Personenzahl.

07. August 2020

Endlich wieder segeln

Alle seesportlichen Aktivitäten des Marine-Regatta-Vereins und der Marinejugend mussten während des Lock-downs erst einmal abgesagt werden, so auch das Großevent „Segeln im Königsbad“, das eine hervorragende Werbeplattform für unsere seglerische Jugendarbeit dar­stellt.

Auf der Strecke bleiben musste heuer auch die öffentliche Ausschreibung zur Ausbildung zum Jüngstenschein, die uns wieder neue Jugendliche bescheren sollte.

Mit den ersten Lockerungen, die zumindest ein „Zweimannsegeln“ ermöglichten, wurden die Segelaktivitäten im altbekannten Segelrevier Brombachsee auch bei uns wieder aufgenommen.

Die Anfahrt mit Booten erweist sich aber zunehmend als zu zeitaufwändig. Aus diesen Gründen streckte Jugendwart und MRV-Vorsitzender Peter Schulte seine Fühler nach einem näher gelegenen Segelrevier aus. Fündig wurde er bei Sand am Main. Eine ausgedehnte Baggerseelandschaft bietet in erreichbarer Nähe nahezu ideale Segelbedingungen.

Unsere kleine Truppe wurde vom dort ansässigen Segelclub Bamberg herzlich willkommen geheißen. Der Club bietet die ideale Infrastruktur mit Liegeplatz, Slip­anlage, Toiletten und Getränkeversorgung.

Für den Bootstransport wurde inzwischen ein größerer Trailer angeschafft, mit dem nach erfolgtem Umbau eine Jolle und zwei Optis miteinander transportiert werden können.

Jetzt bleibt nur noch die Hoffnung, dass die kommende Saison gut anläuft.

18. Juli 2020

Arbeitsdienst unter Corona-Bedingungen

Sollen wir den Bootssteg in diesem Jahr noch ein­set­zen? Kommen angesichts der Coronabeschränkungen über-haupt Liegeplatzinhaber? Nach langer Verzögerungs­zeit kamen dann doch die Anfragen und wir sahen uns genötigt den Steg für die Restsaison ins Wasser zu bringen

Die Arbeiten durften dabei nur in Kleingruppen stattfinden. Wo immer möglich, wurde auch der Sicherheitsabstand einge-halten.

Eigentlich sollte die Steganlage Ende Oktober/Anfang November wieder aus dem Wasser. Angesichts des erneuten Lock-down ist dies aber nicht möglich. Statt mit dem üblichen Großaufgebot, musste das verspätete Großreinschiff in Kleingrup-pen auf drei Termine verteilt und in Kleingruppen gearbeitet werden. Maximal drei Gruppen mit je drei Personen konnten so gleichzeitig die erforderlichen Arbeiten verrichten.

An den drei Terminen konnten das Marineheim, die Jugendräume und die beiden Kombüsen grundgereinigt werden.

Ebenso wurden die Dächer des Heimes und der Nabengebäude von Laub und Moos befreit und der Kampf gegen den Unkraut-Wildwuchs aufgenommen.

24. Mai 2020

Endlich wieder Frühschoppen

Lockdown im März - aus und vorbei mit den gemütlichen Frühschoppen in unserer MK. „Entzugser­schei­nungen“, ge­rade unserer älteren Kameraden waren vorprogrammiert. Der eine und andere Anruf konnte da kein Ersatz sein.

Aber dann endlich die frohe Botschaft: gastronomische Betriebe durften unter Einhaltung spezieller hygienischer Vorschrif-ten ihren Betrieb wieder aufnehmen. Nur gut, dass unser „Kunnä“ stets für die kulinarische Ausgestaltung unserer Früh-schoppen sorgte, eine Voraussetzung für das Wiederaufleben unserer Frühschoppen. Und dann war es soweit: Die Einla-dung zum ersten Frühschoppen nach dem Lockdown über unseren Funkspruch (E-Mail-Newsletter) am 24. Mai fand einen für uns vollkommen überraschenden Zuspruch. Um die vorgeschriebenen Abstände einhalten zu können, mussten wir zusätzliche Stühle  und Tische aufstellen.

Natürlich haben wir unser Marineheim und unsere Toiletten mit Desinfektionsspendern ausgestattet und ein Hygienekonzept entwickelt, auf dessen Einhaltung wir sorgfältig achten.

Die Frühschoppen wurden über den Sommer hinweg wieder eine Dauereinrichtung und waren auch gut besucht.

Mit den weiteren Lockerungen im Gastronomiebereich wurden an kälteren Tagen auch Frühschoppen in unserem Marineheim möglich.

Und jetzt der zweite Lockdown  … Aus!

19. Januar 2020

"Regnitzmöven gestalten ökumenischen Gottesdienst in St. Joseph

Wir waren ganz schön überrascht, als kurz nach dem Auftritt unserer Regnitzmöven beim Vdk von Pfarrer Muschler die Anfrage kam, ob unser Chor den ökumenischen Gottesdienst am 19. Januar in Buckenhofen mit einigen Liedern anreichern könnte.

Dieser Gottesdienst, der europaweit am selben Tag unter dem selben Thema stattfindet und jedes Jahr von einem anderen Land ausgearbeitet wird, hatte diesmal die Rettung von Paulus aus Seenot vor der maltesischen Küste zum Thema. Malta hatte diesen Gottesdienst auch ausgearbeitet.

Wir sagten zu und stellten auch ein Boot und unsere gro0en Kutter-Riemen zur Verfügung.

 

Es war ein toller Klangkörper, den unser Chor in der Kirche von der Empore zau-berte, obwohl wir nur mit kleiner Besetzung aufwarten konnten.